Tagung: Produktionsintegrierte Kompensation (PiK) – Die Lösung für Naturschutz und Landwirtschaft?

Der Versiegelungsdruck auf land- und forstwirtschaftlich nutzbare Böden sowie der Verlust von Naturschutz- und Erholungsflächen nehmen stetig zu. Um Eingriffe in Natur- und Landschaft zu kompensieren, sind nach den Naturschutzgesetzten der Länder entsprechende Maßnahmen erforderlich. Aufgrund ihres hohen Aufwertungspotentials sind landwirtschaftliche Flächen hierfür oftmals besonders geeignet. Um aber den Erfordernissen der Land- und Forstwirtschaft, aber auch des Naturschutzes, weiterhin gerecht zu werden, ist es notwendig neue Wege in der Kompensation zu erforschen und in der Praxis umzusetzen.

 Neben den bestehenden Flächenmodellen ermöglicht die Integration von naturschutzbezogen Leistungen in landwirtschaftliche Produktionsabläufe und -konzepte, flexible Konzepte zu erstellen, um zukünftigen Anforderung zu entsprechen. In Bayern ist seit 1. September 2014 die neue Bayerische Kompensationsverordnung in Kraft, welche eine sogenannte Produktionsintegrierte Kompensation (PiK) als Möglichkeit der Kompensation beinhaltet. Diese ermöglicht die Förderung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten bei gleichzeitiger landwirtschaftlicher Nutzung der Kompensationsflächen. Und in Österreich?

Im Rahmen der ÖGLA Akademie widmet sich die zweitägige Veranstaltung „Produktionsintegrierte Kompensation (PiK) – Die Lösung für Naturschutz und Landwirtschaft?“ diesem integrierten Ansatz der Kompensation. Dazu informieren und diskutieren unterschiedliche Expertinnen und Experten. Die Exkursion zur Felbertauernstraße ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Funktionsweisen von Kompensationsmaßnahmen und deren Umsetzung.

Weitere Infos: Web

REVITAL Integrative Naturraumplanung GmbH, Nußdorf 71
9990 Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz))
Tirol
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